Belgien: I.V.F. In-vitro-Fertilisation Durchschnittspreis im April 2024

Die April 2024 durchschnittlichen Kosten von I.V.F. In-vitro-Fertilisation in Belgien betragen 3660 €

Die Preisspanne ist 3050-4270 €

Die typische Durchschnittskosten- und Preisspanne für I.V.F. In-vitro-Fertilisation wird aus den 6 Klinikpreisen und Gebührenlisten der 33 Doctors ermittelt. 

Vergleichen Sie diesen Preis mit anderen Kliniken und in anderen Ländern


I.V.F. In-vitro-Fertilisation Preise, Details

Kliniken Durchschnittspreis/Ab
Saint-Luc Hospital ( Avenue Hippocrate 10, 1200, Woluwe-Saint-Lambert) Ab 3200€
Uz HOSPITAL ( Laarbeeklaan 101, 1090, Brussel) Ab 2900€

I.V.F. In-vitro-Fertilisation in Belgien : Technik und Vorgehensweise

In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine Fruchtbarkeitsbehandlung, bei der Eizellen (Oozyten) aus den Eierstöcken einer Frau entnommen und in einer Laborumgebung mit Spermien befruchtet werden. Die resultierenden Embryonen werden einige Tage lang kultiviert, bevor einer oder mehrere davon zurück in die Gebärmutter der Frau übertragen werden, um eine Schwangerschaft herbeizuführen.

Sie können eine Fernberatung mit einem Fruchtbarkeitsspezialisten oder einem Reproduktionsendokrinologen durchführen, um den Prozess zu starten und Ihre zukünftige Fruchtbarkeitsklinik auszuwählen. Während dieser Konsultation überprüft der Gesundheitsdienstleister die Krankengeschichte beider Partner, führt eine körperliche Untersuchung durch und bespricht mögliche Behandlungsmöglichkeiten.

Die Frau unterzieht sich einer Eierstockstimulation, um das Wachstum mehrerer Eierstockfollikel zu fördern, die jeweils eine Eizelle enthalten. Dabei handelt es sich typischerweise um tägliche Injektionen von Fruchtbarkeitsmedikamenten wie Gonadotropinen über einen Zeitraum von 8 bis 14 Tagen. Zur Überwachung der Follikelentwicklung und des Hormonspiegels wird eine Überwachung mit Ultraschall und Bluttests durchgeführt. Sobald die Follikel ausgereift sind, werden die Eizellen mithilfe eines minimalinvasiven chirurgischen Eingriffs, der sogenannten transvaginalen ultraschallgeführten Follikelaspiration, aus den Eierstöcken der Frau entnommen. Der Eingriff wird unter Sedierung oder Anästhesie durchgeführt und eine dünne Nadel wird durch die Vaginalwand in die Eierstöcke eingeführt, um die Eizellen aus den Follikeln zu entnehmen. Am Tag der Eizellentnahme gibt der Mann eine Samenprobe ab, die im Labor verarbeitet und aufbereitet wird. In einigen Fällen männlicher Unfruchtbarkeit oder bei der Verwendung von Spendersamen kann eine intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) durchgeführt werden, bei der ein einzelnes Spermium direkt in jede reife Eizelle injiziert wird, um die Befruchtung zu erleichtern.

Die entnommenen Eizellen werden anschließend im Labor mit Spermien befruchtet. Dies kann durch traditionelle Befruchtung erfolgen, bei der Eizellen und Spermien zusammen in eine Kulturschale gegeben werden, oder durch ICSI, wie oben beschrieben. Nach der Befruchtung werden die Embryonen auf Anzeichen einer normalen Entwicklung überwacht.

Die befruchteten Eizellen, nun Embryonen, werden 3 bis 5 Tage lang im Labor kultiviert. Während dieser Zeit durchlaufen die Embryonen eine Zellteilung und -entwicklung, und der Embryologe beurteilt ihre Qualität anhand von Faktoren wie Zellzahl, -größe und Fragmentierung. Nach der Kultivierung werden ein oder mehrere hochwertige Embryonen für den Transfer in die Gebärmutter der Frau ausgewählt. Der Embryotransfer wird normalerweise im Behandlungsraum einer Fruchtbarkeitsklinik durchgeführt und beinhaltet das Einführen eines dünnen Katheters durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter, um die Embryonen abzulegen.

Insgesamt handelt es sich bei IVF um eine komplexe und hochindividuelle Fruchtbarkeitsbehandlung, die eine sorgfältige Koordination und Überwachung durch ein multidisziplinäres Team medizinischer Fachkräfte erfordert. Das Protokoll kann je nach den spezifischen Umständen und Bedürfnissen jedes Patienten variieren. Einige Optionen können ausgewählt werden, z. B. die ICSI-Option.

I.V.F. In-vitro-Fertilisation - Belgien

Kliniken und Krankenhäuser in Belgien sind etwas Lokales. Da das Land über niederländisch- und französischsprachige Gebiete verfügt, werden die meisten Krankenhäuser und Kliniken von den örtlichen Gemeinden verwaltet. Auch Belgien deckt alle Arten von Behandlungen ab und die Anzahl der medizinischen Zentren ist gut zwischen Kliniken und Krankenhäusern aufgeteilt. Einige Krankenhäuser verfügen über eine große Anzahl an Betten, weshalb nicht die Zahl der Kliniken und Krankenhäuser ausschlaggebend ist, sondern die Gesamtzahl der Betten, die von allen medizinischen Zentren angeboten werden. Die meisten Kliniken befinden sich in der Nähe der Hauptstadt Brüssel, aber Kliniken im flämischen Teil finden Sie in Brügge, Ostende, aber auch Ypern oder Kortrijk. Viele Kliniken sind JCI-akkreditiert und gut bewertet. Eine medizinische Universität finden Sie auch in Gent sowie in der Nähe von Antwerpen. Brüssel und seine Umgebung bieten mit verschiedenen CHUs oder örtlichen Krankenhäusern in Brüssel das mit Abstand größte medizinische Angebot für einheimische und internationale Patienten. Jeder Block der Hauptstadt hat sein eigenes Krankenhaus und im französischsprachigen Teil finden Sie CHU beispielsweise in Lüttich, Namur oder Charleroy. In Belgien gibt es überall Zahnzentren, aber nur wenige verfügen über eigene Labore für Zahnimplantate und Kronenimplantate.

Woluwe-Saint-Lambert, Belgien

I.V.F. In-vitro-Fertilisation Preis: Ab 3200 €
Brussel, Belgien

I.V.F. In-vitro-Fertilisation Preis: Ab 2900 €