Die Penisvergrößerung (Penoplastik oder ästhetische Phalloplastik) ist ein chirurgischer Eingriff zur Vergrößerung der Penisgröße in Bezug auf Länge und/oder Umfang. Bei manchen Männern kann die Wahrnehmung von Länge oder Umfang zu Unsicherheit, Stress oder einem verminderten Selbstwertgefühl führen. Entscheidend sind realistische Erwartungen und eine fachärztliche Beurteilung.
Die Penoplastik kann mit unterschiedlichen Techniken durchgeführt werden, darunter Ligamentolyse (Durchtrennung des Haltebandes), Freilegung des suspensorischen Bandes, Lipofilling (Eigenfettinjektion), dermale Transplantate sowie Implantationsverfahren.
Nach klinischer Erfahrung werden bei ausgewählten Patienten vor allem zwei Methoden eingesetzt: die Durchtrennung des suspensorischen Bandes (vor allem zur Verlängerung im schlaffen Zustand) sowie das Lipofilling zur Umfangsvergrößerung. Die Wahl der Methode hängt von Anatomie, Zielsetzung und individuellem Risikoprofil ab.
Es ist wichtig zu beachten, dass es sich bei der Penoplastik um einen chirurgischen Eingriff handelt, der mit Risiken wie Infektionen, Blutungen oder Narkosekomplikationen verbunden sein kann. Ergebnisse und Komplikationsraten variieren individuell.
Penisimplantate (Prothesen) sind hiervon klar zu unterscheiden. Sie dienen primär der Behandlung der erektilen Dysfunktion und stellen keine ästhetische Penisvergrößerung dar. Bei fehlender erektiler Dysfunktion werden Penisimplantate in der Regel nicht empfohlen.
Das Penuma-Verfahren beschreibt die Implantation eines weichen Silikonimplantats unter die Penishaut zur Umfangsvergrößerung und teilweise optischen Verlängerung. Wie bei jeder Implantatchirurgie bestehen spezifische Risiken und mögliche Folgeeingriffe.
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Die Entscheidung für eine Penoplastik sollte erst nach einer ausführlichen Beratung durch einen qualifizierten Facharzt getroffen werden.